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Die Jahresveranstaltung 2001 fand am: 13. März 2001 unter dem Thema statt:

Fotografie - manipulierte Wahrheit?

Das Symposium wurde von 300 bis 400 hauptsächlich jungen Nachwuchsfotografinnen und -Fotografen besucht.

Zu dem oben genannten Thema referierten eine Fotografin, vier Fotografen, ein Jurist und ein Chefredakteur.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde die Bildausstellung: Fujifilm Euro Press Photo Awards 1999-2000 von Prof. Roman Besjak, Hamburg-Bielefeld eröffnet. Die Ausstellung, die über 90 Fotos zeigte, wurde 4 Wochen in der Kommunalen Galerie der Stadt Bielefeld gezeigt.

FFA-Symposium 2001

Die Referenten

Karin Rocholl, Hamburg "Stern" Fotografin stellte ihre Arbeiten - Inszenierte Portaitserien von Prominenten, die im Auftrag des Stern entstanden sind vor. Ihre Arbeiten, für die sie oft nur weniger als eine halbe Stunde Zeit hatte, zeigten eine Fülle überraschender Lösungen.

Serge Cohen, Paris zeigte seine Portraitinszenierungen, die im FAZ-Magazin veröffentlicht wurden und mit denen er verdeutlichte, dass seine Einfälle nicht willkürlich, sonders das Ergebniss einer intensiven Auseinandersetzung mit den porträtierten Personen sind.

Werner Mahler und Maurice Weiß, Berlin stellten die sehr unterschiedlichen Arbeiten von 14 Kolleginnen und Kollegen vor, die in der Agentur für Fotografen " Ostkreuz" in Berlin zusammengeschlossen sind.

Klaus Andrews, Hamburg referierte über die Vereinigung von Fotojournalisten " Freeelens e.V." und berichtete aus seiner eigenen Erfahrung als Fotojournalist über Manipulationen und Eingriffe in dokumentarische Fotos.

Horst Wackerbart, Düsseldorf stellte seine Arbeten vor, die in Grenzbereichen von Kunst, Werbung und Medien angesiedelt sind, berichtete über den von Ihm gegründeten " Arbeitskreis Bildsprache" und zeigte an Beispielen eigener Fotoserien die Problematik, die sich bei Missachtung des Urheberrechtes ergeben.

Dr.Wolfgang Maßen, Düsseldorf sprach über seine Arbeit als Jurist des BFF und Mitglied des Verwaltungsrates der VG Bild-Kunst sowie über seine Erfahrungen bei der Rechtsvertretung der Bildautoren in Fragen des Urheberrechts, des Vertrags- und Steuerrechts und im Bereich der Künstlersozialversicherung.

Thomas Deichmann, Frankfurt /M Chefredakteur der Zeitschrift " Novo" beantwortete mit stichhaltigen Argumenten und beispielen aus dem Balkankrieg die Frage, ob man mit Bildern einen Krieg anzetteln kann. Seine Antwort " Ein Krieg wird von der Politik angezettelt. Bilder könnrn insofern eine Bedeutung haben, als sie ein Meinungsbild prägen".

Kulturamt Bielefeld

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